Zahnärztin Dr. Gabriele Schädlich

Zahnarztpraxis Dr. Gabriele Schädlich

 Direkt anrufen 

Tel.: 0221 / 76 98 89

Funktionsdiagnostik

Planung und Herstellung von Zahnersatz, Probleme mit dem Kauorgan, wie nicht abgeklärte Kiefergelenkprobleme oder die Umstellung von Zähnen bei kieferorthopädischen Maßnahmen, erfordern präzise Untersuchungen der Lage der Kiefer im Schädel, der Bewegung der Kiefergelenke und der Stellung der Zähne zueinander. Vorab wird eine genaue Diagnostik des Kauorgans durchgeführt. Die Diagnose beinhaltet eine ausführliche Röntgendiagnostik, eine Befunderhebung der Kaumuskulatur, des Gelenks und der Kaubewegungen einschließlich der Anfertigung von Modellen. Bei der klinischen Funktionsanalyse werden Kiefergelenke und Kaumuskulatur abgetastet und deren Beweglichkeit überprüft sowie Gelenkgeräusche festgestellt und dokumentiert. Bei der elektronischen Funktionsanalyse wird die Beweglichkeit der beiden Kiefergelenke und des Unterkiefers mechanisch aufgezeichnet, um die Kontakte zwischen Ober- und Unterkiefer beim Zubeißen exakt nachvollziehen zu können. Bei den sogenannten Kieferrelationsbestimmungen werden Ober- und Unterkiefer räumlich zugeordnet, um einen gleichmäßigen Zahnreihenabschluss zu einer korrekten Gelenkposition einstellen zu können. Aus den Ergebnissen wird die weitere Therapie und der zu erzielende therapeutische Zustand erarbeitet.

Knirscherschienen - Bruxismus

Beim Zähneknirschen ist die Kaumuskulatur überaktiv. Bereits kleine Kinder können daran leiden. Meist bemerken die Betroffenen ihr Knirschen gar nicht, da es vor allem während des Schlafs oder in extremen Konzentrationsphasen auftritt. Unter den dabei auftretenden Belastungen leiden nicht nur die Kiefergelenke, sondern es werden auch die Kaumuskeln und Zähne überlastet und geschädigt. Darüber hinaus können Verspannungen im Kopf-, Hals- und Gesichtsbereich auftreten. Folge ist akuter Kopfschmerz.

akuter Kopfschmerz
(Abb. proDente)

Verursacht wid das Zähneknirschen durch störende Gleithindernisse der Kaubewegungen oder psychische Überbelastungen. Therapeutisch kann Schienentherapie bzw. ein Einschleifen der Zähne durch den Zahnarzt die Zähne schützen. Auch gymnastische Übungen helfen, die Kaumuskulatur zu lockern.

Ursächliche Behandlung des Bruxismus gibt es noch nicht. Es besteht jedoch die Möglichkeit, durch speziell angefertigte Schienen das Zähneknirschen zu lindern und Folgeschäden zu vermeiden. Die durchsichtige Aufbiss-Schiene sollte dabei vorwiegend nachts, aber auch tagsüber getragen werden, insbesondere bei sportlichen Aktivitäten.

 Zurück 

zur Seite LEISTUNGEN